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Erdbeermarmelade

von | Juni 8, 2026 | 0 Kommentare

Erdbeermarmelade zählt zu den Lebensmitteln die in unserem Haushalt niemals ausgehen dürfen. Niemals! Während ich eigentlich fast alle Marmeladen mag (solange sie keine großen Fruchtstücke enthalten) sind die Jungs im Hause da absolut kompromisslos. Auch sämtliche Kombinationsversuche mit anderen Früchten können einpacken. Deshalb wird bei uns zur Erdbeerzeit gesammelt, geputzt, geschnippelt und in 500 g – Päckchen auf Vorrat eingefroren. Diese Päckchen schaffen nicht nur Abhilfe wenn bei uns mal der Erdbeermarmeladen-Notstand eintritt, sondern eignen sich auch gut für Smoothies und Saucen für Desserts und süße Hauptgerichte.

Ehrlich gesagt waren meine ersten Marmeladen-Versuche alles andere als berühmt. „Was kann man bei Erdbeermarmelade eigentlich falsch machen?“, fragte ich mich damals frustriert. Naja, mittlerweile weiß ich, dass Erdbeeren schlecht gelieren und ich deshalb eine zwar köstliche aber sehr flüssige Erdbeersauce im Glas hatte. Seit ich etwas Zitronensaft und Quittin dazugebe passt die Konsistenz und die Marmelade hat die Gelierprobe jedes Mal bestanden 😉

Das brauchst du:

1 kg Erdbeeren

1 Packung Gelierzucker 1:2 (das sind 500 g)

Saft einer halben Zitrone

etwas Quittin

ein paar ausgekochte Marmeladengläser und eventuell einen Trichter zum Abfüllen

Erdbeerstücke in einem Kochtopf

Und so geht’s:

  1. Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit nur ganz wenig Wasser erhitzen. Die Erdbeeren geben bald selbst genug Flüssigkeit ab und schwimmen im eigenen Saft 😉.
  2. Kurz aufkochen lassen und anschließend pürieren.
  3. Den Gelierzucker einrühren und auflösen, sowie den Zitronensaft und etwas Quittin. Etwa 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.
  4. Die kochend heiße Marmelade in die vorbereiteten Gläser abfüllen, sofort verschließen und die Gläser für ein paar Minuten auf den Kopf stellen. Achtung beim Umdrehen, sie sind sehr, sehr heiß! Ist zwar logisch, ich unterschätze das aber jedes Mal…
  5. Später sollte ein Knacken zu hören sein, wenn die Deckel einziehen.

Tipps:

  • Ich gebe Zitronensaft und Quittin nach Gefühl hinzu und es hat noch jedes Mal geklappt, aber: Ich mache wirklich IMMER eine Gelierprobe.
  • Wem die Bläschen in meiner Marmelade auffallen…Erdbeermarmelade schäumt leicht beim Kochen. Der Schaum kann einfach abgeschöpft werden. Mich stört er nicht solange er nicht zu viel ist, deshalb lasse ich ihn einfach drin.
  • Wenn du keine Zitrone zu Hause hast, tut es auch etwas Zitronensäurepulver.
  • Wird die Marmelade doch mal zu flüssig, dann ist das auch kein Malheur: löffelweise in Naturjoghurt gerührt ist sie trotzdem ein Genuss!
  • Erdbeeren und Rhabarber sind bekanntlich wie füreinander geschaffen. Ich ersetze gerne ¼ der Erdbeeren durch Rhabarber, aber pssst! – das wissen die Jungs natürlich nicht 😉

 

Pürierte Erdbeeren in einem Kochtopf
Ein Klecks Erdbeermarmelade auf einem Teller
Umgedrehte Einmachgläser mit Erdbeermarmelade

Das bin ich

Junge Frau mit Strohhut steht in einer Küche

Food & DIY
Bloggerin

Mein Name ist Johanna, ich bin Lehrerin für Reiten und Englisch, Gartenpflegerin, Kräuterpädagogin und Mama. Meine Hobbies sind gutes Essen, Pflanzen, tanzen, ein gesunder und naturverbundener Lebensstil und mir und meiner Familie ein gemütliches Zuhause zu gestalten… Kurz: einfach alles was das Leben schön macht 😉

Als Tausendsassa strecke ich meine Fühler in alle Richtungen und liebe es dazu zu lernen und neues auszuprobieren. So entstand auch der Name Jo-wanna-try.

Meine Erfahrungen möchte ich gerne mit euch teilen und so findet ihr auf diesem Blog Rezepte, Kräuterwissen, kleine Projekte und DIYs für Haus und Garten und alles was mich sonst noch bewegt. Ich wünsche euch viel Freude beim Stöbern und Nachmachen!

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